Unser Pfarreizentrum

finden Sie an der Chapfstrasse 25 in Gossau. Es ist am Wochenende während den Gottesdienstzeiten und werktags im Normalfall den ganzen Tag geöffnet. Bitte beachten Sie, dass nur wenig Parkplätze zur Verfügung stehen, das Zentrum aber bestens an den öffentlichen Verkehr angeschlossen ist. » Ortsplan

Es wurde nach Plänen der Architekten Meier und Ladner, Zürich, erbaut und ist im November 2004 eingeweiht worden.

Es steht vor allem der Pfarrei und ihren Gruppierungen zur Verfügung, kann aber auch von anderen gemietet werden. Wenn Sie mehr über die Reservationsbedigungen erfahren möchten, klicken Sie hier (PDF).

Das Reservationsformular finden Sie hier.

Wenn Sie einen Foto-Rundgang durchs Zentrum machen möchten, klicken Sie hier.

Das Pfarreizentrum Gossau ZH - ein Ort der Begegnung

1959 erhielten die Gossauer Katholiken ihr Pfarrkirche mit einem Saal im Unterbau, der ca. 40 Personen Platz bot. Später wurde ein Pfarrhaus dazugebaut, in dessen Untergeschoss ein Sitzungszimmer Platz fand. Seither ist die Zahl der Katholiken in Gossau um ein Mehrfaches gewachsen und auch die Art des Pfarreilebens hat sich stark gewandelt. Immer mehr fehlten darum geeignete Räume der Begegnung. Ende September 2003 fand der erste Spatenstich zum Bau des Pfarreizentrums statt – ein Jahr später konnte es der Bauherrschaft übergeben werden.

Begegnung untereinander

Gruppierungen, die ihre Aktivitäten bisher eingemietet an ganz verschiedenen Orten im Dorf durchführen mussten, treffen sich nun im gleichen Haus und ehrenamtliche und angestellte Mitarbeitende begegnen sich bei der täglichen Arbeit.
Im Untergeschoss haben die Kinder und Jugendlichen ihre Räume: die Jungwacht, der Blauring und die Jugendarbeit. Zudem befinden sich dort die meisten Toiletten sowie eine grosse Garderobe.
Im Erdgeschoss befindet sich der grosse, unterteilbare Saal, in dem je nach Bestuhlung 140 bis 200 Personen Platz finden und eine gut ausgerüstete Küche. Im Saal probt neu der Kirchenchor und sind nun auch Bildungsanlässe und Feste möglich, die bisher immer in fremden Räumen stattfinden mussten. Zwei Mehrzweckräume stehen für Sitzungen und Religionsunterricht zur Verfügung.
Im Obergeschoss befindet sich die Wohnung der Hauswartsfamilie und teilen sich die Pfarreisekretärinnen, der Gemeindeleiter, der Hauswart, die Jugendarbeiterin und die Oberstufenkatechetin drei Büros.
Es ist den Architekten gelungen, die Räume so anzuordnen, dass relativ wenig Platz für Gänge benötigt wird: man kommt sich beinahe automatisch nahe…

Begegnung mit Gott

All die Begegnungen untereinander sollen dazu beitragen, dass wir als Einzelne und als Gemeinschaft Gott neu oder vertiefter begegnen können. Darum ist in gewissem Sinn das von oben erhellte Foyer, von dem aus nahezu alle Räume des Hauses erschlossen sind, das Herzstück des Zentrums: „Erleuchtung von oben“ soll in unserem Pfarreizentrum möglich werden – auf möglichst viele Arten und Weisen.

Licht aus der Höhe – Wärme aus der Tiefe

Wir haben versucht, möglichst schöpfungsfreundlich zu bauen. Deshalb wird unser Zentrum mit Erdwärme geheizt.

Wir hoffen, dass sich alle wohl fühlen können, die unser Haus betreten, und heissen sie herzlich willkommen!

Drei häufig gestellte Fragen zum Pfarreizentrum

Warum wurde die Aussenseite des Zentrums so dunkel gemacht?

Die Farbe hat mit dem gewählten Material – Naturschiefer – zu tun. Die Architekten schlugen dieses Material vor, weil es den heutigen behördlichen Anforderungen an die Isolation eines Gebäudes auf ökologische und wirtschaftliche Art bestens gerecht wird. Wäre das Pfarreizentrum verputzt und weiss gestrichen wie die Kirche, so wäre der Verputz auf der Aussenisolation wegen des nahen Laufenbach-Wäldlis innert kürzester Zeit vermoost und unansehnlich. Dem Naturschiefer kann der Wald hingegen nichts anhaben. Dieses Material hat zudem die Vorteile, dass es praktisch keinen Unterhalt benötigt, sehr dauerhaft ist und die Umwelt nicht belastet. Diese Vorteile gelten auch gegenüber dem Kunstprodukt Eternit. Naturschiefer gibt es aber nicht in hellen Farben, dafür präsentiert er sich je nach Wetterverhältnissen und Lichteinfall immer wieder unterschiedlich.

Bleibt der Boden im Eingangsbereich so, wie er jetzt aussieht?

Grundsätzlich gehört die Struktur, wie sie sich auf den Hartbetonböden im Eingangs-, Gang- und Treppenbereich zeigt, zu dieser Art Böden. Allerdings werden die „weissen Ränder“ mit der Zeit durch das regelmässige Reinigen noch etwas ausgewaschen.

Warum hat es Stufen auf dem Platz zwischen Kirche und Zentrum?

Zwischen Kirche und Zentrum besteht ein rechtes Gefälle. So standen die Architekten vor der Wahl, entweder einen schiefen Platz zu gestalten oder Stufen einzubauen. Nach Rücksprache mit einer Fachstelle für behindertengerechtes Bauen entschieden sie sich für Stufen. Das bedeutet zwar für Leute im Rollstuhl einen kleinen „Umweg“ von der Kirche ins Zentrum, dafür rollt der Stuhl auf dem Platz nicht davon, wenn die Bremse nicht angezogen ist.
Zudem birgt ein schräger Platz im Winter eher grössere Gefahren in sich als ein gestufter.
Dass die Tritte nicht näher beieinander sind, hat mit der Struktur des Geländes zu tun: das Gefälle wird dort ausgeglichen, wo es anfällt.

Zürcher Oberländer Architekturpreis

Im September 2005 war unser Pfarreizentrum eine von 14 Bauten, die mit dem Zürcher Oberländer Architekturpreis ausgezeichnet wurden. Das Auszeichnungssigel ist im Windfang beim Haupteingang zu sehen.