Dank, Einblick und Rückblick
23. Oktober 2025, von Marlen Thalmann und Susi Betschart
Unsere Erlebnisse bei der Mitarbeit rund um den "anderen gottesdienst" haben unser Leben bereichert. Ein offener Brief.

Lieber Markus
Liebe treue Besucherinnen und Besucher vom «anderen gottesdienst»

Mit unserem nächsten «anderen gottesdienst» am 26. Oktober haben wir und unsere Vorgänger und Vorgängerinnen euch 71x unter der Leitung von Markus Widmer Gedankenanstösse mit auf den Weg gegeben. Wir versuchten einen Bezug vom Glauben zu aktuellen Lebenssituationen herzustellen, Mut zu machen, Trost zu spenden oder auch einfach zu helfen, den Alltag für eine Stunde hinter sich zu lassen.

Die Ausgangslage zur Vorbereitung der Gottesdienste war stets dieselbe: ein Text, eine Bibelstelle, ein Gebet oder ein aktuelles Tagesthema. Wir tauschten im Team unsere Gedanken darüber aus, brachten Inputs und verwarfen vieles wieder. Im gegenseitigen Vertrauen, das sich mit der Zeit einstellte, sprachen wir auch hemmungslos alles an, was uns zum Thema in den Sinn kam. Manchmal standen Markus die Haare zu Berge oder er lachte darüber, wie wir gewisse Dinge interpretierten, eben genau darum, weil es so anders war. Und genau das hat diese Gottesdienste so anders und unkonventionell gemacht. Oft ging es lustig zu und her an diesen Vorbereitungstreffen.

Markus war ein Weltmeister darin, die ganzen Gedankengänge in gottesdiensttaugliche und einfühlsame Worte zu packen. Oft trennten wir uns nach der letzten Vorbereitungssitzung und wussten nicht, ob alles gehen wird. Dann sandte uns Markus die erste Version des Gottesdienstes und uns wurde klar: es wird gehen!

Lieber Markus, wir danken Dir für alles – und dies vermutlich auch im Namen jener, die den «anderen gottesdienst» besuchten. Wir danken Dir für die Ideen, die jeweils zu Beginn standen, die vielen guten Inputs, Dein Einfühlungsvermögen in allerlei Situationen, Dein Flair zu erkennen, was bei den Leuten gut ankommen könnte.
Klammer auf: Ich (Marlen) habe im «anderen gottesdienst» zum Beispiel gelernt, still zu werden – während Minuten, gefühlten Stunden…

Es war für uns eine ereignisreiche Zeit. Wir werden nicht nur den «anderen gottesdienst» vermissen, sondern auch die Zusammenarbeit mit Dir.
Dass Du Dir zum Abschluss Deiner Berufstätigkeit nochmals einen «anderen gottesdienst» wünschst, zeigt uns, wie wichtig dieser Gottesdienst auch für Dich war.

Wir unsrerseits wünschen Dir und natürlich auch Roswitha von Herzen einen wunderbaren, gesunden kommenden Lebensabschnitt.

Abschliessen wollen wir mit einem Ausdruck, den wir von Dir geklaut haben. Wie Du zu Beginn jeder Veranstaltung gesagt hast 'schön, dass Sie da sind’ so sagen wir heute: ‘Schön, dass Du mit uns da gewesen bist’.

zurück pdfals PDF speichern